Ausbildung und Praxis

Die Lehre der Osteopathie einschließlich der wichtigen osteopathischen Philosophie ist sehr komplex. Wenn auch einige Techniken in relativ kurzer Zeit erlernbar sind, bedarf die Beherrschung des osteopathischen Gesamtkonzeptes, welches Grundlage für den Behandlungserfolg ist, einer intensiven Ausbildung. Für eine umfassende, ganzheitliche Behandlung ist eine langjährige und fundierte Schulung daher unerlässlich.

Meine persönliche Berufsausbildung

seit Oktober 2013: freiberuflich tätig als Osteopathin im Therapiezentrum Loretto/Tirol

2011 – 2013: Physiotherapeutin und Osteopathin bei PhysioSport Eibiswald

2011: Masterthesenpräsentation und Verteidigung an der Donau Uni Krems, Graduierung Mai 2011

2003 – 2010: Ausbildung zur Osteopathin an der Wiener Schule für Osteopathie und an der Donau Uni Krems

Seit 2003: freiberuflich tätig als Dipl.-Physiotherapeutin in Eibiswald und Umgebung

2002 – 2003: physiotherapeutische Tätigkeit bei FYTAC in Genemuiden, Niederlande

1999 – 2002: Ausbildung an der Akademie für den physiotherapeutischen Dienst des Landes Steiermark in Graz

Wie wird man Osteopath/in?

In Österreich gibt es die Möglichkeit einer Teilzeitausbildung¹, welche fünf Jahre auf der Wiener Schule für Osteopathie (WSO) und drei Semester an der Donau Uni Krems dauert. Seit 2006 schließt die Ausbildung mit dem akademischen Titel »Master of Science« (MSc) ab. Seit 1995 vereint die »Österreichische Gesellschaft für Osteopathie« alle Osteopathen und arbeitet auf eine schrittweise Anerkennung² der Osteopathie hin.

¹  unter der Voraussetzung einer abgeschlossenen Berufsausbildung als Arzt, Zahnarzt oder Physiotherapeut

²  In Frankreich beispielsweise hat der Osteopath bereits das Erstsichtungsrecht, das heißt, er darf dem Patienten ohne vorhergehende ärztliche Untersuchung eine Diagnose stellen und ihn behandeln.

Wichtiger Hinweis: Der Begriff »Osteopathie« ist von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht geschützt.
Das heißt, jemand, der einen (Wochenend-)Kurs in diese Richtung absolviert hat, dürfte sich bereits Osteopath nennen, obwohl das ganze Konzept der Osteopathie längst nicht vollständig erlernt wurde. Allein die Bezeichnung Osteopath gewährleistet nicht den Erhalt einer osteopathischen Behandlung, die das gesamte Konzept umfasst!
Fragen Sie daher Ihren Osteopathen nach seiner Ausbildung.

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